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Grußwort der Senatorin für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz

Das Thema Gesundheit bewegt die Stadt Berlin auf vielfältige Weise. Mit ihren renommierten Spezialkrankenhäusern, medizinischen Forschungseinrichtungen und den zahlreichen Anbietern auf dem Feld von Medizin und Gesundheit hat sich die Stadt zu einem bedeutenden Gesundheitsstandort entwickelt. Als Mitglied des Gesunde-Städte-Netzwerks ist Berlin zugleich darum bemüht, den Bürgerinnen und Bürgern möglichst gesunde Lebensbedingungen zu verschaffen.

Auch in unserer Stadt hat das Interesse an komplementärmedizinischen Behandlungsmethoden zugenommen. Immer mehr Berliner Ärztinnen und Ärzte bilden sich in diesem Bereich weiter und verbreitern damit ihr Angebot. In der Forschung hat das Thema ebenfalls Fuß gefasst, wie der Lehrstuhl für Komplementärmedizin an der Berliner Charité beispielhaft zeigt. Vor allem aber sind es die Patientinnen und Patienten selbst, die mehr Eigenverantwortung für ihre Gesundheit übernehmen und selbst entscheiden wollen, nach welcher Methode sie sich behandeln lassen.

Die große Vielfalt der Angebote in Berlin ist dabei eine gute Voraussetzung um das Recht auf freie Therapiewahl einzulösen. Sie macht es aber auch zunehmend schwieriger sich zu orientieren und die Spreu vom Weizen zu trennen. Deshalb begrüße ich, dass sich die Anthroposophische Medizin als eine der bedeutendsten Traditionen der Komplementärmedizin mit dem "Gesundheitskongress 2010" einem breiten Publikum vorstellen will.

In Berlin hat die Anthroposophische Medizin mit dem Gemeinschaftskrankenhaus Havelhöhe im Südwesten der Stadt und durch eine Vielfalt an niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten einen besonderen Schwerpunkt. Dazu gehören auch anthroposophisch-orientierte Medizinische Versorgungszentren, das Hospiz in Havelhöhe, Einrichtungen der anthroposophischen Altenpflege und verschiedene therapeutische Angebote. Viel Stoff für eine Veranstaltung die über all diese Angebote informieren und den Berlinerinnen und Berlinern auch die Möglichkeit verschaffen will einige Therapieangebote an Ort und Stelle im Bedarfsfall zu nutzen. Dafür wünsche ich den Veranstaltern Erfolg und viele interessierte Besucherinnen und Besucher.

Mit freundlichen Grüßen
Katrin Lompscher